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Ins Zeug gelegt! Rückblick auf eine Winterreportage.

Spulen wir zurück. Es ist Anfang März 2020. Meine Redaktionskollegin Céleste freut sich auf ein Wochenende im Iglu-Dorf in Gstaad. Gemeinsam mit einem Fotografen will sie im Berner Oberland eine Reportage für das Reisemagazin «via» der SBB realisieren – mit tollen Winterbildern. Es sollte eine Vorproduktion werden für die erste «via»-Ausgabe des Jahres 2021. Die Winterausgabe liegt jeweils im Januar und Februar in Zügen und an SBB-Bahnhöfen auf. 

Doch es kommt anders: Mitte März legt der coronabedingte, landesweite Lockdown die Schweiz lahm.
Céleste kann ihre Reise nach Gstaad nicht antretenund auch spontane Alternativen sind plötzlich nicht mehr möglich. Dem «via» fehlt eine Wintergeschichte. Was tunZum Beispiel die Möglichkeiten ausschöpfenwelche die Schweiz zu bieten hat: Ende November reisen wir ins hoch gelegene Samnauntal im Kanton Graubünden. Dort hat es doch sicher Schnee um diese JahreszeitUnd auch der verbindliche Drucktermin des «via» Mitte Dezember ist so gerade noch zu schaffen. Das zumindest denken wir zu diesem Zeitpunkt auf der Redaktion. 

Doch es kommt anders:
Der Termin und das Programm in Samnaun sind zwar gesetzt, alle Protagonisten informiert, nur der Schnee, der lässt auf sich warten. Wenige Tage vor der geplanten Reportage der entsetzte Blick in die Webcam vom Skigebiet Samnaun/Ischgl: viel Braun, ganz wenig Weiss. Und als ob das nicht Problem genug wäre, diskutiert Bundesbern gerade mit den Kantonen, ob die Skigebiete wegen Corona überhaupt oder erst zu einem späteren Zeitpunkt öffnen dürfen. Unser Vorhaben, mit dem Samnauner Ex-Skiweltmeister Martin Hangl Skifahren zu gehen, droht zu scheitern. 

Und so kommt es:
Samnaun öffnet seine Pisten eine Woche später als ursprünglich geplant. Zu spät für uns. Wieder muss eine neue Lösung her. Da wir weder Samnaun kennennoch die Begebenheiten vor Ort, sind wir auf die Unterstützung des lokalen Tourismusbüros angewiesen. Und dieses handelt schnell. Und gut. Kurzerhand stellen die Verantwortlichen ein Alternativprogramm zusammen. Statt zur rasanten Abfahrt treffen wir Martin Hangl zum gemütlichen Kaffee in dessen SportfachgeschäftStatt auf eine ausgedehnte Schneeschuhwanderung durch die frisch verschneite Berglandschaft nimmt uns ein einheimischer Bergbahnmitarbeiter auf dem Quad mit bis ganz zuoberst ins Skigebiet. Dort oben, auf fast 3000 Metern über Meer, finden wir den gewünschten Schnee für die Schneeschuhwanderung. Und damit das Ganze auf den Bildern richtig schön winterlich aussieht, legt sich schliesslich auch Fotograf Alessandro Della Bella ins Zeug – respektive in den Schnee, wie obiges Bild beweist. 

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Vor wenigen Tagen ist das neue «via» mit der Winterreportage aus Samnaun erschienen. Wer sie sieht und liest, dürfte nichts von den Schwierigkeiten merken, die dem Beitrag vorangegangen sind. «Wintertraum Samnaun» macht Lust auf eine Auszeit im Schnee – namentlich im Wintersportort Samnaun 

 

Unser Fazit:
Mit sorgfältiger Planung, 
der Bereitschaft zur Flexibilität, guten Ideen und der Mitarbeit von allen Beteiligten – unseren Partnern vor Ort in Samnaunden Protagonisten, dem Fotografen – wird die Geschichte vielleicht anders als gedacht, aber mindestens so gut! 

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